Wer Antifaschist:innen mehr fürchtet als Faschist:innen, der verwechselt Demokratie mit der grenzenlosen Toleranz für ihre Gegner. Solange es kein Verbotsverfahren gegen die AfD gibt, ist ziviler Ungehorsam gegen sie eins der besten Mittel zur Verteidigung der bundesrepublikanischen Verfassung.
The main argument against a boycott of Israeli universities is that it harms the wrong people, hitting civil society and weakening opposition to Netanyahu. But this rests on false assumptions, philosophically and practically. Protests and acts of “speaking up” can be complicit in criminal politics.
Autoritär sind immer die anderen: im akademischen Bereich derzeit die Trump-Regierung, die die Freiheit von Forschung und Lehre untergräbt. Doch mit dieser Freiheit ist es auch in Deutschland nicht weit her. Was die viel zitierten Staatsräson-Ausladungen eint, ist eine Struktur autoritärer Affekte.
An der Besetzung der Alice-Salomon-Hochschule im Januar 2025 und ihrer Auflösung lässt sich zeigen, wie die deutsche Antisemitismusbekämpfung ins Autoritäre gekippt ist: Man weiß nicht mehr gut genug, was Antisemitismus eigentlich ist, wie man ihn wirksam bekämpfen könnte, und wer das tun soll.
Neither Trump’s nor Putin’s pet came out as president from the elections, but there is little doubt that one day Romania will follow its neighbors into the lure of mobster governance. Until then, investors, ideologues, and influencers are prepping up for one more round of selling out their country.
Laut Propaganda und Staatsräson haben Palästinenser kein Land und keine Nation. Der Blick in Kulturwelt und Germanistik zeigt aber: Wir sind es, die für sie keine Sprache haben – erst recht nicht für jene, die hier leben, schreiben und künstlerisch arbeiten. Wie kann das sein? Und wie anders werden?
Ali Al-Kurdis Der Schamaya-Palast erzählt fragmentarisch und über Jahrzehnte hinweg vom Leben in einer Flüchtlingsunterkunft im jüdischen Viertel von Damaskus. Die deutsche Übersetzung weist Mängel auf, die das politische Sprengpotenzial des Romans an Schlüsselmomenten entschärfen. — Teil 2 von 4.
Wie kann es sein, fragt Holocaust- und Genozidforscher Omer Bartov, dass Israel, Land der Opfer, 80 Jahre nach der Shoah nahezu unbehelligt einen Völkermord an den Palästinensern begeht? Seine Erkundung der moralischen Implosion führt zu apathischen Israelis – und in einen gedankenlosen Westen.
“Why shouldn’t we fill our bellies with all sorts of different foods instead of eating the same meal over and over again? We don’t want crumbs. It is our right to refuse. I’d rather go hungry than eat what I’m forced to. If I starve, let it be by choice: I am a survivor, not a victim.”
Um Restauration und Biedermeier zu stürzen, zettelten Brandstifter wie Heine, Stirner und Gutzkow einen Guerrillakrieg der Ideen an. Wie organisierten sie den Gedankenschmuggel? Und was konnten sie ausrichten gegen die preußische Ober-Censur und ihre Rotstift-Armee aus Pfarrern und Gymnasiallehrern?
Die Zerstörung Gazas wirft Juden in eine Identitätskrise. Bücher von Peter Beinart, Michael Sfard, Göran Rosenberg und Enzo Traverso legen Rechenschaft ab – und konfrontieren den Extremismus der Netanjahu-Koalition mit einer radikalen Alternative: den Tugend- und Weisheitslehren jüdischer Tradition.
Mit seiner Executive Order zur Geschlechterbinarität will Trump die «biologische Wahrheit» zurück in die Hände des Staates legen. Und sein transfeindliches Dekret dient einem noch höheren Ziel: der Selbstermächtigung einer Regierung, die progressive Gesetze einkassiert und den Rechtssaat aushebelt.
«Menschen, die Grenzen nicht verachteten, hätten keinen Pioniergeist, sagte Elon Musk. Dieser Satz wird mich nicht verlassen, nicht die Sätze werden mich verlassen.» Eine Erzählung über das Leben in Duldung, das Menschen zum Verharren an Orten zwingt, an denen sie nicht bleiben dürfen.
Kein Tag ohne neues Erstaunen über den herankriechenden Faschismus, der sich in Trumps Deportationen, dem Genozid in Gaza, aber auch im hot boredom der Kunst manifestiert. Gibt es wirklich keine Alternative zur liberalen Distanznahme, die all das wie ein irrsinniges Theaterstück beschreibt?
Ist Taiwan, ein Staat mit heißlaufenden Chipfabriken, kaum Einwanderung, niedrigen Steuern und der Todesstrafe auf schwere Vergehen, ein Traumland für Libertäre? Notizen von einer seit Jahrhunderten antikolonialen Insel am Vorabend der Invasion, die vielleicht niemals kommen wird.
Kaum jemand betreibt anti-antisemitische Cancellings so virtuos wie der DIG-Vorsitzende und Twitter-Addict Volker Beck – zum Leidwesen auch vieler Juden. Becks Entschlossenheit und seine Historie als skandalerprobter Politprofi lassen für die Meinungsfreiheit in Deutschland nichts Gutes vermuten.
Kubitschek, Tellkamp, Buchhaus Loschwitz, rinse & repeat. Dass Dresden die Kapitale des deutschen Rechtsintellektualismus sei, ist ein sich selbst nährender Mythos. Der wichtigste Stichwortgeber dieser Szene war und ist der Ex-SDS-Vorsitzende und provokante Zeitschriftenmacher Frank Böckelmann.
Drei Strategien gegen Faschismustendenzen kennt die liberale Demokratie: Eingemeindung, Ausgrenzung oder Repression. Keine funktioniert mehr gegen die AfD, und in den USA dreht MAGA das Tempo auf. Lesen Sie in unserem Editorial zum Reader 3, warum dem liberalen Antifaschismus die Mittel ausgehen.
Vor 100 Jahren amtierte in Thüringen die erste von völkischen Kräften tolerierte Landesregierung. Sie zwang das Bauhaus zum Umzug von Weimar ins noch SPD-regierte Dessau. Heute sind Kunsthochschulen wieder ein Ziel von Gängelung und Repression – und die gedankenlose politische Mitte macht mit.
Musk und Bannon, FDP und AfD widersprechen sich nur scheinbar – eigentlich brauchen Libertäre und Völkische einander. Die einen haben nur Methoden und keine Inhalte, die anderen nur Idealbilder und keinen Plan: Ihre Koalition ist inkohärent aber schlagkräftig, ihr Ziel Disruption und Gewalt.
Warum wählen breite Bevölkerungsschichten faschistische Parteien, auch wenn rechte Politik ihnen schadet, ja sie verachtet? Auf diese Frage, die sich angesichts der Erfolge von Trump und AfD erneut stellt, sucht und findet die Linke seit den 30ern Antworten – zumindest in der Theorie.
Wenn der Berliner Bürgermeister die UN-Beauftragte Francesca Albanese cancelt und Scholz und Merz sich offen gegen die Verfahren internationaler Gerichte zu Israel stellen, wird klar: Nicht mehr die Sorge vor Antisemitismus motiviert die deutsche Staatsräson, sondern die Angst vor dem Völkerrecht.
Deutsche Außenpolitik will wertegeleitet sein und internationales Recht verteidigen, Geschäfte mit problematischen Regierungen hat man trotzdem oft und gerne gemacht. Sind die Waffenlieferungen an Israel während der Zerstörung Gazas ein besonders eklatanter Doppelstandard, oder business as usual?
Wie mittelmäßig darf, soll, muss ein Universitätspräsident sein? Geht es nach dem Mann, der ausgerechnet einer Universität der Künste die Kunst austreiben will, nicht mittelmäßig genug. Ein Bericht und eine Meditation – über einen, der einschüchtert, weil er sich selber hat einschüchtern lassen.
«Nobody who really thinks about history can take politics altogether seriously», schrieb Susan Sontag. Auch nach Trumps zweitem Triumph kann man Politik nicht mehr ernst nehmen, und muss es doch umso mehr. Höchste Zeit für linke Überlebende, an eine unterschätzte Taktik anzuknüpfen: Organizing.
Schon vor 1900 lieferte Mannesmann Pipelines nach Sibirien. Was für die BRD zu lukrativen Energieimporten führte, hat in Russland kolonialistische Auswirkungen bis heute. Matteo Sciannas Sonderzug nach Moskau erzählt die deutsch-russische Energiesymbiose, übersieht aber ihren kolonialen Aspekt.
J.D. Vance’ Stern ging vor acht Jahren als Buchautor auf: Seine Hillbilly-Elegie galt als Schlüsseltext über die Arbeiterklasse in Trumps Amerika. Einige politische Häutungen später ist er selbst Kandidat der hard right: Zeit für einen Besuch in Middletown, Ohio, Schauplatz seines Memoirs.
Wie man den Holocaust und andere Gräuel medial darstellen sollte, wurde in den 80ern und 90ern heftig diskutiert; heute durchzieht ein betäubender Bilderstrom das Internet. Eine kohärente Geschichte zu erzählen, vermag er nicht. Zwei Bücher von Lee Yaron und Amir Tibon über den 7.10. versuchen es.
«We ought to take Trump seriously, not literally», someone wisely cautioned. This applies to the entire American hard-right, whose ideological antics might soon become policy. From «White Genocide» to «The Punisher» and «The Sigma Male», the talking points of an internet subculture are about to win.
Rashid Khalidis Der Hundertjährige Krieg um Palästina vertritt eine historisch-kritische Lesart des Nahostkonflikts – gegen den Mythos, der ihn als Clash zweier unvereinbarer Narrative darstellt. Was international als neues Standardwerk begrüßt wird, gerät in Deutschland unter Extremismusverdacht.
Der Delors-Report bereitete 1985 das «Maastricht-Europa» mit EU-Binnenmarkt und Währungsunion vor. Mario Draghis Bericht für die EU-Kommission propagiert nun einen Paradigmenwechsel von der Wettbewerbsfähigkeit zur Produktivität. Der EU bleibt gar keine andere Wahl, als ihm zu folgen.
Neue populistische Parteien wie das BSW lassen sich kaum noch in das Rechts/Links-Schema einordnen. Damit vollenden sie eine Bewegung, die für rechtspopulistische Parteien in Osteuropa in den 1990ern begann: Um sich gegen die liberale Ordnung zu stemmen, ist man je nach Lage mal rechts, mal links.
Jens Balzer und Susan Neiman wollen die Linken vor den «Woken» retten, sind sich aber vollkommen uneins darüber, was an dieser Sensibilität das Schlimmste sein soll. Geht’s ihnen gar nicht um aktuelle politische Kämpfe, sondern um ein Ideengerüst aus den 90ern – das einfach mal ein Update braucht?
«Abschieben Abschieben Abschieben war das brutalste AfD-Plakat im Sommer 2024, Abschiebung schafft Wohnraum das perfideste und Corona Unrecht aufarbeiten dasjenige, das mich am meisten nachdenklich gemacht hat.» Unklar, was in Sachsen zuerst da war: die Unfreundlichkeit oder der Fremdenhass.
Die Erforschung antisemitischer Einstellungen in Deutschland orientiert sich am Begriff des vom Vernichtungswillen angetriebenen «Erlösungsantisemitismus». Mangelhafte Empirie, ein Generalverdacht gegen Muslim:innen und eine Armada orientierungsloser Antisemitismusbeauftragter sind die Folge.
Wenn Polizisten in Kampfmontur Demonstration auflösen, sind sie der schmerzlich-konkrete Inbegriff von «Staatsgewalt». Wie widersetzt man sich solcher Gewalt, ändert vielleicht sogar ihre Prämissen? Nur wer die eigene Verletzlichkeit als Mittel einsetzt, kann der Gewaltlogik des Staates entkommen.
«Das Israel, an das ich mich erinnere, sieht sich selbst als säkular, liberal und demokratisch … Es ist das Israel, das gescheitert ist, das vorbei ist. Für dieses Israel war Jerusalem die Vergangenheit, Tel Aviv die Gegenwart, und die Zukunft – das war Haifa.»
Links, antinational und pro Israel war die Formel der Antideutschen, die 1989/90 als linksradikale Subkultur entstanden. Manche von ihnen drifteten weit nach rechts, andere machten Karriere in Medien und Politik. Den deutschen Diskurs über Israel, Palästina und Antisemitismus prägen sie bis heute.
Daniel Loicks Theorie der Gegengemeinschaften will helfen, die herrschenden Verhältnisse zu überwinden. Doch ihm fehlt ein Begriff von Herrschaft, der diese Verhältnisse systembewusst beschreibt. Seine Kritische Theorie erstarrt in Schemata von Macht und Gegenmacht, Gesellschaft und Community.
Schweden, einst «moralische Supermacht» und Wohlfahrtshimmel, ist heute Pro-Kopf-Weltmeister im Export von Waffen, Musik und – Krimis. Was hat das mit der so gar nicht fiktiven Erschießung des Premiers Olof Palme zu tun, und was mit der explodierenden Bandenkriminalität? Die Ermittlungen laufen.
Dozierende zeigen kaum Solidarität mit Studierenden, deren Protestcamps von Hochschulleitungen und Polizei brutal geräumt werden. Dabei brauchen wir die zeltlagernden Studierenden, denn sie nutzen ihre Rechte, um auf Völkerrechtsbrüche hinzuweisen und basisdemokratische Lösungsansätze zu entwickeln.
Unter Adenauer und Ben-Gurion nahm die deutsch-israelische Versöhnung an Fahrt auf. Gehandelt wurde dabei aus Kalkül, nicht aus Vergebungseifer und Reue. Somit beruht die Entstehungsgeschichte unserer Staatsräson auf einem einfachen Tauschhandel: Absolution für Deutschland, Aufbauhilfe für Israel.
Deutsche Kolonialtruppen begingen im heutigen Namibia den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts, doch noch immer fehlt Grundwissen zu diesem Verbrechen, das die Bundesregierung zögerlich anerkennt. Kein Wunder, dass Namibia über die deutsche Haltung zur Genozid-Klage gegen Israel empört ist.
Mit Texas Chainsaw Massacre wurde die Kettensäge zum Kultobjekt, heute ist sie Futter für Memes. Argentiniens neuer Präsident Milei nutzte ihr Potenzial zwischen Lächerlichkeit und Effizienz und erklärte sie zum Logo seines blutrünstigen Plans: der staatlich organisierten Abschaffung des Staates.
Kunst ist politisch, aber wie genau? Im Namen ihrer Generation lassen Isabella Hammad und Yara Rodrigues Fowler Hamlet in der Westbank und Marx gegen die Militärjunta antreten. Wie gelingen Erzählungen politischer Mobilisierung? Und wen mobilisiert eine solche Literatur?
Die Schuldenbremse lässt Investitionen immerzu gegen laufende Ausgaben antreten. In der Regel verliert dabei die Zukunft, denn sie hat keine organisierte Lobby. Transformationspolitik lässt sich so nicht machen. Was aus der Forschung bekannt ist, perlt am deutschen Haushaltsdogmatismus einfach ab.
Das Schicksal der Hamas-Geiseln spaltet Israel. Netanyahu wird gedrängt, einen Befreiungsdeal zu schließen, doch gerade religiöse Zionisten lehnten dies monatelang ab. Die rabbinische Rechtsgeschichte zeigt, wie zentral die Geiselfrage für die jüdische und demokratische Identität des Landes ist.
Mit der polizeilichen Auflösung des Berliner Palästina-Kongresses am 14. April 2024 opfert der Staat die Rechtsstaatlichkeit zugunsten der Repression eines vermeintlichen Antisemitismus. Das kann nicht gut gehen.
Die asiatischen Mächte, heißt es oft, strebten nach ökonomischer Hegemonie, nicht nach geistiger Vorherrschaft. Neue Bücher zeigen: Im Hintergrund formiert sich längst ein neues asiatisches Bewusstsein, das zwischen Revision und Revisionismus seiner Geschichte universalistische Ausgänge sucht.
Vor dem 7. Oktober veröffentlichten Edward Luttwak und Eitan Shamir ein Buch über die «Innovation» der Israelischen Streitkräfte. Die beiden Militärstrategen verschleiern, wie die IDF wirklich vorgehen, und welche taktischen und doktrinären Vorgaben zur beinahe vollständigen Zerstörung Gazas führen.
Der Gaza-Krieg wird mit betäubender Gewalt und massiven palästinensischen Opferzahlen geführt. Eine über Jahrzehnte der Unterdrückung aufgebaute, zutiefst ungleiche Bewertung von Leben bildet die Genealogie der extremen Gewalt, die in Israel und Palästina seit dem 7. Oktober 2023 tobt.
Am 29. April 1987, anlässlich des 20. Jahrestags des Sechstagekriegs, veröffentlichte David Grossman, damals ein junger 33-jähriger Autor, eines der bedeutendsten Werke, die in Israel zur palästinensischen Frage erschienen sind: Die gelbe Zeit. Ein halbes Jahr später brach die Erste Intifada aus.
Was wäre die Welt ohne Palo Alto, Palo Alto ohne Stanford und Stanford ohne Kalifornien? Malcolm Harris’ geschickt erzählte Geschichte des kalifornischen Kapitalismus setzt alles daran, den Geniekult des Valley zu demontieren, vergisst dabei aber das Wichtigste: die Arbeitenden.
Unangenehme bis grausame Menschen sind in der Kulturgeschichte, genau wie im Alltag, keine Mangelware. Kann man, vielmehr: darf man das Kunstwerk lieben, auch wenn man den Künstler verachten muss?
Die liberale Nachkriegsordnung fußte auf einer Vermittlung des Singulären und Universellen. Im «Nie wieder», das Israel und die BRD sich je zu eigen machten, wurde sie kontraktualisiert. Nirgends ist ihr Ende nun prägnanter zu spüren als in Deutschland, das seit dem 7.10. mit seiner Identität ringt.
Radikales trans Denken nimmt die geschlechtliche Dimension von Selbstbestimmung ernster als jede andere Theorie und hat genau deshalb einen schweren Stand. Eine neue, Kurze Geschichte der Transfeindlichkeit sucht nach Wegen, trans Erfahrung jenseits von Panik und Idealisierung gerecht zu werden.
Die größte palästinensische Diaspora Europas lebt in Deutschland. Im politischen Diskurs kommt sie kaum vor, und das hat nicht nur tagespolitische Gründe. Der ganze Widerwille Westdeutschlands, zum Einwanderungsland zu werden, ließe sich anhand der Geistergeschichte seiner Palästinenser erzählen.
Prophetie mit oder ohne Puschkin. In Sergej Lebedews Erzählungen fault nicht nur das Gebälk der Lubjanka, auch die großen Fortschrittserzählungen Russlands verwesen und geben den Blick frei – auf Totengräber, Giftmischer, Geheimdienstler und noch weit seltsamere Gestalten.