What’s happening in Leipzig? Zwei Panels, drei Gäste im Auditorium der Gfzk
𝐃𝐞𝐛𝐨𝐫𝐚𝐡 𝐅𝐞𝐥𝐝𝐦𝐚𝐧 spricht über ihren Essay «For the Love of Jews» und über Phantasma und Instrumentalisierungen in deutsch-jüdischen Verhältnissen.
𝐍𝐨𝐫𝐚 𝐇𝐚𝐝𝐝𝐚𝐝𝐚 bespricht William Gardner Smiths Roman «The Stone Face» und erzählt von «model minorities» in Paris 1960 und in Berlin heute.
𝐃𝐢𝐞𝐝𝐫𝐢𝐜𝐡 𝐃𝐢𝐞𝐝𝐞𝐫𝐢𝐜𝐡𝐬𝐞𝐧 webt als Zeitzeuge, Protagonist und Rezensent mit an der Oral History des Popjournalismus und weiß von einem Schisma der späten 80er zu berichten, das sich bis in die Culture Wars der Gegenwart zieht.
Moderiert von Tobias Haberkorn und Emily Nill aus dem Berlin Review Team. Danach steigt direkt nebenan die Tropen-Party.
«For me, like those who came before, renewal can only begin with a reckoning.» – Deborah Feldman, «For the Love of Jews», Berlin Review Reader 6
«Man sollte einen Regenschirm mit sich führen, plant man etwa französischen Rassismus mit jenem in den USA zu vergleichen, die Apartheid Südafrikas mit der Politik Israels in der Westbank, oder deutschen Antisemitismus mit Rassismus.» – Nora Haddada, «Don’t Hate the Muster, Hate the Vergleich», Berlin Review Reader 6
«Als ich Ende der 1970er dazu kam, zunächst bei ‹Sounds› in Hamburg, gab es bereits unter uns den Konsens einer absoluten Feindschaft gegen die Großverlage.» – Diedrich Diederichsen, «Pop: Mündlichkeit und Schriftlichkeit», Berlin Review Reader 6
Alle Panels auf Deutsch. Abendkasse, Eintritt 5 / 7 Euro.
Fünfzehn frische Essays, Reviews und Memos auf Deutsch und Englisch,128 Seiten gestrichenes Papier, Malerei von Rayan Yasmineh. Kauft den neuen Reader vor Ort oder bestellt hier vor.