Review +en Nora Haddada Don’t Hate the Muster, Hate the Vergleich In the 1960s, Paris was romanticized as a refuge for Black Americans fleeing U.S. racism. William Gardner Smith’s recently reissued The Stone Face follows one such exile as he confronts the brutal repression of Algerians in France—a tale of selective universalism with striking resonances today. Essay +en Audio Evandro Cruz Silva The Invention of Narcoterrorism When U.S. special forces raided Nicolás Maduro’s presidential compound in Caracas on January 3, 2026, they were following a narrative George W. Bush promoted after 9/11 and that strongmen across South America have repeated ever since: “Drug trafficking finances terrorist networks.” Review Lukas Haffert Zwei statt 0,03 Prozent Die zwölf reichsten Menschen der Erde besitzen mehr als die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung – bei lächerlich geringen Steuersätzen auf Vermögen. Wie diese absurde Situation aus einer Nachkriegsanomalie entstand und wie sie sich beheben ließe, erklärt Gabriel Zucmans Reichensteuer. Aber richtig! Memo +en A. Dirk Moses Blindness and Bourgeois Coldness “Education after Gaza after Education after Auschwitz,” an essay published last September by A. Dirk Moses in Berlin Review, prompted strong pushback, including a reply by Philipp Lenhard in our pages. Here, the author responds to his critics and sharpens his argument.**** Memo Ralf Michaels Fake Mit manipulierten Medieninhalten haben deutsche Regierungen seit der «Emser Depesche» ihre Erfahrungen gemacht. Warum beteiligt sich der deutsche Außenminister, und mit ihm der französische, an der Kampagne gegen die UN-Palästina-Beauftragte Francesca Albanese, die nachweislich auf einem Fake fußt? Memo en Free Enis Maci Seven Years Later A genocide, a right-wing order, an AI-overload of words and images. Ahead of Eiscafé Europa’s English-language release, the author reflects on the political traces and transformations of the seven years since its first publication. Review Audio Verena Lueken Schwarze Welten schaffen Vor ihrer Weltkarriere als Autorin war Toni Morrison zwei Dekaden lang Lektorin bei Random House. Eine akribische Studie von Dana A. Williams erhellt diese Zeit, lässt das Wichtigste aber aus: den poetischen und politischen Kontext, in dem Morrison als eine der ersten Schwarze Literatur ermöglichte. Review Maria Wiesner Der diskrete Duft der Bourgeoisie Kaum ein Kino beschäftigt sich interessanter mit Kapitalismus und sozialer Klasse als das südkoreanische. In Park Chan-wooks No Other Choice entscheidet nicht der Kontostand über den gesellschaftlichen Rang, sondern der Duft: ein Klassennarrativ, das Parasite vorgezeichnet hat. Review Gerhard Poppenberg Terreur und geflügelte Worte Auf der Bühne stehen die Autoren, doch für Substanz und Kontinuität im Literaturbetrieb sorgen die Lektoren. Jean Paulhan, legendärer Zeitschriftenmacher und Gallimard-Cheflektor, füllte beide Rollen. Seine Forschungen über madagassische Sprichwörter zeigen sein Sprachgenie und Sinn für Tradition. Essay en+es Óscar Martínez Bukele, the Savior No dictatorship was built in a day. But moments of spectacle can give years of institutional maneuvering the sheen of inevitability. On February 4, 2024, Nayib Bukele staged such a performance from the balcony of the National Palace.