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No 21 Aug. 2026 Free
Im Reader 7 zeigen wir eine Werkauswahl des Pariser Künstlers Pol Taburet. In seiner Malerei spielen Geister genauso eine Rolle wie Rap-Videos der frühen 2000er. Farben zeigen sich mal laut, mal still oder gedeckt, und afrokaribische Fabulationen machen uns mit seinen neuen Figuren vertraut.
No 21 Aug. 2026 Login
Der neue Faschismus ist auch ein Sound-Ereignis, zumal in Argentinien, wo Javier Milei mit Kettensägen rasselt und sein Programm wie ein Metalsänger ins Mikrofon brüllt. Ein Bericht aus Buenos Aires unter dem Einfluss von ohrenbetäubendem Lärm, Bildbrüchen, Geisterbeschwörung und Omertà.
Audio No 20 Juni 2026
Auch Schurkenstaaten sind trendsensibel: Auf der Venedig-Biennale 2026 sehen Pavillons wie der russische der modernekritischen Hauptausstellung verdächtig ähnlich. Der Kritikerkamarilla, die sich jahrelang über zu viel Politik und Theorie in der Kunst beschwert hat, müsste das eigentlich gefallen.
Audio No 18 Apr. 2026
«Ein Verblödungszusammenhang, der sich als Nichtwahl zwischen einem Springer-Sch**** und einem Zeit-De**** präsentierte» – zwei Bücher von Erika Thomalla und Philipp Goll fangen ganz gut ein, wie der deutsche Popjournalismus sich in den 90ern spaltete – und bis heute nicht zusammenfand.
en No 13 Aug. 2025
It was a tragic turning point in the history of decolonization: the CIA-backed ousting and assassination of Congo’s president Patrice Lumumba. In the era’s visual and sound archives, Johan Grimonprez has tried to find a soundtrack to this fateful coup d’état, but fails to grasp its complex rhythms.
No 11 Mai 2025
Nach der «Mentalarchäologie» unserer Traumwelt und der Rettung der zwei Geschlechter nun also «die» Philosophie der Musik. In bester Gesellschaft hätte Christoph Türcke über sein Thema nachdenken können, entschieden hat er sich für den Alleingang zum Gipfel des Absoluten. Too bad.
No 7 Nov. 2024
Es scheint, Michael Lentz habe aus Gesprächen mit Grönemeyer ein Buch über Grönemeyer gemacht. Doch der Schein trügt. Statt einer Erzählung, die den Menschen hinter dem Kunstarbeiter porträtiert, wird eine staubtrockene Werkbiografie serviert, die zwischen Handbucheintrag und Harmonielehre versackt.